GRÜNER VELTLINER

Charakteristik

Die Sorte breitete sich vor allem mit Einführung der von Lenz Moser III. eingeführten Erziehungsform - der so genannten Hochkultur - aus. Die Reife erfolgt relativ spät und deshalb ist ein milder, langer Herbst von Vorteil. Mit rund 17.500 Hektar hat der Veltliner mehr als ein Drittel Anteil an der österreichischen Gesamt-Rebfläche. Er wird in fast allen österreichischen Weinbau-Gebieten kultiviert. Die Sorte ist gut geeignet für Urgesteinsböden, Lößböden, aber auch schwere Lehm- und Tonböden. Der Wein hat ein ausgeprägt würziges Bouquet ("Pfefferl"), das nach einigen Jahren in einen samtigen Mandelton übergeht. Er sollte im Allgemeinen eher jung getrunken werden, aber mit hoher Reife kann er ein Wein mit außerordentlicher Lagerfähigkeit mit bis zu 20 Jahren und mehr sein.

Die Rebe

Der Grüne Veltliner ist die in Österreich die meist verbreitete Rebsorte. Besonders gut gedeiht er auf Löß und sandigen Lehmböden. Er ist eine Österreichische Spezialität, erregt aber international immer mehr Aufsehen. Die Sorte reift relativ spät und erreicht auch in durchschnittlichen Jahren ansehnliche Qualitäten.

Der Grüne Veltliner passt zu

Vorspeisen, Fisch, Spargel, Huhn


WELSCHRIESLING

Charakteristik

Die Herkunft dieser in Mitteleuropa stark verbreiteten, spät reifenden, weißen Rebsorte ist unbekannt; trotz der Namens-Ähnlichkeit ist er nicht mit dem Riesling verwandt (welsch bedeutet in germanischen Sprachen fremd, ausländisch). Sie ist auch unter den Synonymen Grasevina (Kroatien), Olasz Rizling (Slowenien), Rizling Vlassky (ehemalige Tschechoslowakei), Italienischer Riesling, Riesler, Riesling Italico, und Welschriesling bekannt. Großer Beliebtheit erfreut sich der säurebetonte und mit einem Heu-Bouquet ausgestattete Welschriesling vor allem als leichter, fruchtiger Sommerwein und wird auch gerne für Mischungen mit Mineral- oder Sodawasser verwendet. In Österreich ist er mit über 4.300 Hektar Rebfläche (9 %) eine der am häufigsten angebauten Rebsorte. Vor allem im Burgenland eignet sich der Welschriesling besonders für höhere Prädikate (Beerenauslese und Trockenbeerenauslese). In Österreich wird er auch für die Herstellung von Sekt verwendet.

Die Rebe

Der Welschriesling gedeiht am besten auf tiefgründigen Böden mit hohem Nährstoffgehalt und in Südlagen. Da er spät reift, erreicht er nur unter günstigen Bedingungen, in guten Weinjahren hervorragende Qualitäten. In manchen Gebieten wird er auch gerne als Sektgrundwein verwendet

Der Welschriesling passt zu

Hausmannskost, kalte Aufschnitte, ländliche Küche


CHARDONNAY

Charakteristik

Angeblich von Kreuzrittern nach Frankreich gebracht und von den Benediktinern in Burgund verbreitet. Die Rebsorte trifft man heute fast auf der ganzen Welt an. In Österreich (vor allem in der Steiermark als Morillon) seit längerem beheimatet. Geringe Anbauflächen, aber von wachsender Bedeutung, insbesondere im oberen Qualitätssegment.

Stellt keine allzu großen Ansprüche an den Boden, bringt beste Ergebnisse aber nur in guten Lagen (warm, nicht zu heiß, nicht zu kalkhaltig).

Wein

Im Duft an Weißbrot und Dörrfrüchte erinnernd, ergibt er sehr kräftige, extraktreiche Weine, die auch bei hoher Reife noch eine angenehme Säure besitzen; er gewinnt mit zunehmender Flaschenreife noch an Niveau. In der Steiermark, wo er sehr frische, zartblumige Weine liefert, wird er als Morillon kultiviert. Er wird aber auch zunehmend in Niederösterreich, Burgenland und Wien angebaut.


CHARDONNAY Auslese

Charakteristik

Angeblich von Kreuzrittern nach Frankreich gebracht, von den Benediktinern in Burgund verbreitet. Heute fast auf der ganzen Welt anzutreffen. In Österreich (vor allem in der Steiermark als Morillon) seit längerem beheimatet. Geringe Anbauflächen, aber von wachsender Bedeutung, insbesondere im oberen Qualitätssegment.
Stellt keine allzu großen Ansprüche an den Boden, bringt beste Ergebnisse aber nur in guten Lagen (warm, nicht zu heiß, nicht zu kalkhaltig).

Wein

Im Duft an Weißbrot und Dörrfrüchte erinnernd, ergibt er sehr kräftige, extraktreiche Weine, die auch bei hoher Reife noch eine angenehme Säure besitzen; er gewinnt mit zunehmender Flaschenreife noch an Niveau. In der Steiermark, wo er sehr frische, zartblumige Weine liefert, wird er als Morillon kultiviert. Er wird aber auch zunehmend in Niederösterreich, Burgenland und Wien angebaut.